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Auf die Straße gehen?



Es gab mal eine Zeit, da sind Bürger auf die Straße gegangen, weil ihnen etwas nicht gefiel. Das lag an einem daran, das es noch kein Internet und Facebook gab, aber vor allem daran, das sich Menschen darüber klar waren, das nur wenn sie selbst aktiv werden der Staat nicht alles machen kann was er will.
Nun sollen die Befugnisse der Polizei massiv erweitert werden. Offensichtlich zu weit. Viele Politiker und selbst Ver.Di hat schwere Bedenken gegen die Pläne.

Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt

Das war damals wie heute die Losung.
Denkt einmal darüber nach. Wen interessieren schon 1 Million virtuelle Follower? Wenn 100.000 reale Menschen auf einem Platz stehen, dann zeigt das, das diese Menschen nicht nur dagegen sind, weil es uncool ist. Nein sie zeigen das sie nicht ein binärer Code sind, der algorithmisch ausgewertet werden kann, sonder körperlich für alle sichtbar das man dagegen sind.
Es gab mal eine Zeit, da sind die Leute auf die Straße gegangen, weil die Fahrpreise der Öffis mal wieder erhöht werden sollten. Oder weil Häuser leer standen und besetzt wurden. Aber gut, ist halt so. Aber nicht meckern, wenn alles zu spät ist. Wenn an jeder Ecke eine Sicherheitskamera hängt, oder dein Sohn verhaftet wird, weil er zwei Gramm Hasch gekauft hat. Natürlich mit ID Chip bezahlt, weil das Bargeld endlich abgeschafft wurde. Und soweiter… Mir wird ein wenig schlecht, wenn ich denke was da alles bei rauskommen kann, und nur weil man zu spät festgestellt hat, das es nicht reicht zu twittern das man dagegen ist.

Vorurteile - 02.09.2018



Bevor man wieder in den uns antrainierten Klischees denkt…
Ich kaufe immer wieder gerne meine gefüllte Pizza bei dem kleinen Stand am Steintor. Okay er ist Italiener und damit Mitglied bei der Comorra oder so. Ist halt so bei Italienern.
Und Fladenbrot vom Türkischen Kiosk finde ich auch gut, obwohl jeder Türke bestimmt mit dem Geld was sie verdienen unsere Gesellschaft aushöhlen wollen.
Und dann erst der Syrische Physiotherapeut. Ein wunder, das er mit nicht das Genick gebrochen hat, oder mich als Geisel genommen hat. Die sollen ja zum größten Teil mit dem IS zusammenarbeiten.
Und die Amerikaner, die man eventuell mal kennenlernt, sind entweder Stimmungsagenten, oder Entscheider, die unserer Regierung sagen, was sie machen sollen.
Dann sind da noch die drei jungen Männer aus Afganhistan, mit ihren seltsamen Bärten. Hatte nicht auch Osamma so einen, … Ja, das hat aber was mit Tradition zu tun. Die Leute in Bayern, mit schmalen Oberlippenbärten sind ja auch nicht automatisch Neonazi‘s.
Gibt es schon so viele Vorurteile, das man kein eigenes Urteil mehr fällen kann, oder will?
Und jetzt wird es wirklich schwierig mit den Vorurteilen.
Gerade jetzt muss man feststellen, das unser Staat unterwandert wird. Nicht von moslemischen Fanatisten, die über ein Asylverfahren in Deutschland leben.
Nein, es geht um vergiftete Köpfe. Es geht um deutsche Mitmenschen, die einfach nur blinden Hass auf alles haben, was nicht in ihr kleines Welbild passt. Das schlimme dabei ist, das solche Leute offensichtlich, durch das Prüfraster fallen, das man durchläuft, wenn man bei im öffentlichen Dienst anfängt. Ein DKP Mitglied kann das gleich vergessen. Aber je weiter recht, desto weniger fällt es anscheinend auf.
Da sind aktive Neonazis als Zeitsoldat im Dienst, oder Polizisten und deren Mitarbeiter. Wer weiss, wieviel Reichsbürger vereidigt ihren Dienst tun.
Und trotzdem darf man auch hier keine Vorurteile gegen die Leute haben. Die, die ich kenne, sind keine Rechten Spinner oder so.
Komisch… Mit den „Ausländern“ ist das genauso. Sind wohl doch fast alle Menschen wie du und ich. Mit allen ihren Vorurteilen, Ängsten und Hoffnungen.
Daran sollte man denken.


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